SV Leipzig Ost Ü34 (2-3) SV Eintracht Leipzig-Süd

13.05.2017

13 Uhr

Sportplatz an der Wurzner Straße Leipzig

Ü34 Stadtklasse Leipzig

15 Zuschauer

 

Schon länger waren mein Kumpane und ich nicht mehr gemeinsam auf Tour und so stand es mal wieder an ein paar Sportplätze zu machen. Dazu hatten wir uns einen entspannten Doppler ausgesucht und als dann auch noch die Wettervorhersagen strahlenden Sonnenschein verkündeten, konnte einem guten Nachmittag nichts mehr im Weg stehen.

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Erste Station war ein Altherren-Stadtklasse-Spiel an der Wurzner Straße in Leipzig. Sportlich war nicht sehr viel zu erwarten, was sowohl am Alter der Akteure, als auch an der Wärme lag. Auch der Sportplatz an sich ist erstmal wenig attraktiv – eine Reihe blaue und gelbe Sitzschalen mit ca 40 Plätzen und eine Aschebahn um den Rasen. Viel interessanter ist das Ambiente – hinter der „Gegengrade“ steht ein altes, zum Teil verwachsenes Eisenbahnviadukt auf dem sich gelegentlich auch mal junge Zuschauer einfanden, auf der anderen Seite wird das Gelände durch eine Gartenanlage begrenzt, hinter der sich die Skyline von Leipzig aufbaut. Absolut angenehm.

 

Während wir noch so genießen und der Sektion Jung und Besoffen neben uns lauschen, gingen die Gäste überraschend mit zweit Toren in Führung. Die Empörung bei den Zuschauern neben uns war groß und schnell war der Schuldige gefunden – der Schiedsrichter. Bei jeder Gelegenheit wurde gepöbelt und darauf hingewiesen, dass der jeweilige Gäste-Spieler bereits gelb hat. Am Anfang musste auch der Schiedsrichter schmunzeln, irgendwann ging es ihm scheinbar auf den Sack und in Halbzeit 2 wurde dann deshalb auch das Spiel unterbrochen. Der Kapitän wurde aufgefordert die junge Fraktion neben uns wieder zu beruhigen und die Kommentare bitte doch nicht unter die Gürtellinie gehen zu lassen. Gesagt getan – die Kommentare waren nur noch positiver Art und jeder Pfiff vom Schiedsrichter wurde mit Beifall unterstützt. Sehr vorbildlich!

Noch in der ersten Hälfte hatte Ost zwar den Ausgleich gemacht, aber eben auch mit dem Halbzeit-Pfiff das 2-3 bekommen. Nach dem Pausentee passierte auf dem Platz nicht mehr viel – es war einfach zu warm. Zufrieden ging es zügig weiter – viel Zeit zum nächsten Spiel hatten wir nicht.

 

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